Tilda, Amrei und Co.

Tilda

 

Landeier wären nicht Landeier, wenn es Tilda nicht gäbe.

Tilda ist elf, was nun einmal leider ein Alter ist, in dem Eltern noch darüber bestimmen, wo und wie man wohnt. Außerdem kommt sie aus München, was ihrer Meinung nach so ziemlich das genaue Gegenteil von Einöde ist. Wenn es nach ihr gegangen wäre, dann wäre sie niemals, niemals, niemals nach Oberfichteldingen gezogen.

Und weil Tilda praktisch immer sagt, was sie denkt, eckt sie auch prompt mit dem ersten Landei an, das ihr begegnet.

 

Amrei

 

Amrei wohnt in Oberfichteldingen und verkörpert all das, was Tilda an Landeiern nicht leiden kann. Zumindest auf den ersten Blick. Wer, zum Geier, ist schon in sämtlichen Fächern Klassenbeste??? Außerdem sieht sie aus wie Heidi von der Alm!

Und dann wird ausgerechnet dieses Streber-Landei Tildas Nachhilfelehrerin! Kann es etwas Ätzenderes geben?

 

Viola, Leonard und Linus Fliederich

 

Viola und Leonard sind Tildas Eltern. Sie arbeiten beide als Autoren für Erziehungsratgeber. Naja, Antierziehungsratgeber. Sie glauben nämlich fest an antiautoritäre Erziehung.

Von ihnen stammt auch überhaupt die Idee, aufs Land zu ziehen.

 

Linus ist Tildas kleiner Bruder. Als sie nach Oberfichteldingen ziehen, ist Linus gerade mal zehn Monate alt und hat daher noch nicht viel zu melden. Überhaupt ist so ein kleiner Bruder auf den ersten Blick ... naja, sagen wir mal, nicht besonders praktisch. Vor allem, wenn man (wie Tilda) gerne laut Musik hört. Oder wenn man mal jemanden brauchen könnte, der mehr drauf hat, als Spucke in Strömen fließen zu lassen.

 

 

Oma Irmelin

 

Irmelin ist die Mutter von Amreis Mutter. Sie wohnt schon ihr ganzes Leben in Oberfichteldingen. Eigentlich ist Oma Imrelin ne klasse Omi. Vor allem, wenn man sich nachts davonschleichen will. Oma Irmelin ist nämlich so gut wie taub. Sehr praktisch!

Außerdem zaubert sie in Sekundeschnelle das leckerste Essen auf den Tisch. Das weiß man zu schätzen, wenn man - wie Tilda - sonst nur angebrannte Vegetarierpampe kriegt!

 

Bertram

 

Bertram ist ein echtes Profilandei: Tierarzt, Apfelbauer, Handwerker und Menschenkenner in einer Person.

Und nein, er ist weder zurückgeblieben, noch trägt er Tierfelle oder wohnt in einem Erdloch. Eigentlich sieht er sogar recht gut aus. Findet Tilda. Und Fräulein Mechthild ...

 

Fräulein Mechthild

 

Fräulein Mechthild ist eine junge Lehrerin, die (genau wie Tilda) nicht aus Oberfichteldingen kommt. Tilda ist zunächst nicht allzu begeistert von ihr, immerhin verdonnert sie sie ja zu den Nachhilfestunden bei Amrei.

Andererseits muss man zugeben, dass sie dadurch erst Gelegenheit hatte, festzustellen, dass Amrei doch nicht so eine schnarchnasige Hinterwäldlerin ist, wie Tilda zunächst vermutet.

 

Hotzenplotz

 

Eugen Kiesel, genannt Kieselbauer, ist ein mürrischer, alter Bauer, der einsam und zurückgezogen lebt und in Oberfichteldingen nicht besonders beliebt ist. Aufgrund seines verwilderten Äußeren und seiner Neigung, Fremden erst einmal seine Flinte unter die Nase zu halten, nennen Tilda und Amrei ihn Hotzenplotz.

Obwohl sie keinen besonders guten Start miteinander haben, lernen Tilda und Amrei ihn in LANDEIER und andere Plagen besser kennen und decken sein Geheimnis auf. Fünfzig Jahre zuvor war er nämlich ganz anders. Und Oma Irmelin weiß auch wie...

Die Weberknecht

 

Fräulein Weberknecht ist Tildas und Amreis Mathelehrerin. Sie ist sehr streng und hat es besonders auf Tilda abgesehen, seitdem sie am ersten Tag den Schreibtisch ihrer Schwester (die Schulsekretärin) verwüstet hat.

Am liebsten würde Fräulein Weberknecht Tilda so richtig in die Pfanne hauen. Aber dabei hat sie nicht mit Amrei gerechnet!

 

Mephisto

 

Den schönen Namen Mephisto trägt der Ziegenbock, der im Garten der Bruchbude lebt, dem Haus, in dem Tilda mit ihrer Familie wohnt. Er gehörte nämlich schon den Vorbesitzern und war sozusagen im Preis inbegriffen, als Leonard und Viola das Haus kauften.

Genau wie Tilda ist Mephisto ein Freigeist, der es nicht gerne hat, wenn man ihm sagt, was er tun und lassen soll. Außerdem ist er sozusagen der Herrscher des Gartens und kann es nicht leiden, wenn man auf die hirnrissige Idee kommt, dort Blumen oder Tomaten anzupflanzen. Das fällt auch Tildas Vater auf, allerdings ist die Erkenntnis recht schmerzhaft ...

Der Name Mephisto bedeutet übrigens so viel wie der Teuflische. (Ratet mal, wer Mephistos Vorbild ist.)

 

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Schreib Manuela eine eMail und sag ihr, was du von den Landeiern hältst!

Wer wissen will, wie es  bei Tilda, Amrei und den anderen Landeiern weitergeht, der kann hier mal ein wenig stöbern.